7 gravierende Fehler, die du im Januar begehst

Machst du diese 7 Fehler im Januar? Das sind die häufigsten Fehler im Januar, die deine Erfolge (nicht nur) in Fitness und Ernährung sabotieren.

Januar – der Monat der abgeschlossenen Fitnessverträge, der guten Vorsätze und der Veränderung. Gehörst du auch zu den Menschen, die nun endlich ihr Leben anpacken und verändern wollen? Wenn ja, dann habe ich im heutigen Artikel etwas für dich. Erfahre:

  • Was die typischen Januar-Fallen sind
  • und wie du dich vor ihnen wappnest

Also, bist du bereit, dich mit der schonungslosen Wahrheit zu konfrontieren? Bühne frei, für die 7 gefährlichsten Januar-Fallen!

Machst du diese 7 Fehler im Januar? Das sind die häufigsten Fehler im Januar, die deine Erfolge (nicht nur) in Fitness und Ernährung sabotieren.

  1. Fehler im Januar: Mangelnde oder falsche Zielsetzung

    Wer sich keine Ziele setzt, kann auch keine erreichen. Ganz simple Formel, oder? Ziele sind SMART, das heißt, sie sind spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch und terminiert. Was genau das bedeutet, habe ich dir hier schonmal zusammengefasst. Sei kein Doofkopf – setz dir richtige Ziele an Stelle guter Vorsätze, damit der Aufschwung im Januar nicht nur von kurzer Dauer ist.
    Übrigens gehören zu großen Zielen auch immer sinnvolle Zwischenziele – wenn du also im neuen Jahr 20 Kilogramm abnimmst, überleg dir, bis wann du 2, 5 oder 10 Kilo verloren hast und wie du das erreichst. (Richtig, ich schreibe hier ganz bewusst „abnimmst“ und „verloren hast“, nicht „abnehmen willst“ oder „verloren haben willst“ – denn letztere beide Formulierungen sind keine Ziele, sondern lediglich Wünsche. Achte also auf deine Wortwahl bei deiner Zielsetzung!)
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  2. Fehler im Januar: Fehlende Planung

    Zum Thema „aktionsorientierte Ziele“ gehört auch die Planung. Weißt du, wie du überhaupt dein Ziel erreichst im neuen Jahr? Es ist ja toll, dass du inzwischen weißt, was du willst, aber damit du genau das erreichst, brauchst du einen vernünftigen Plan. Mach dir einen! Am besten direkt ab Januar. Und wenn du das alleine nicht kannst, dann suche dir einen vernünftigen Coach/Trainer/Ernährungsberater oder Komplizen, der dich dabei unterstützen kann. Willst auf Nummer sicher gehen, holst du dir sowieso einen zweiten Mann/eine zweite Frau mit ins Boot, der/die dich in kritischen Momenten unterstützt.
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  3. Fehler im Januar: Nicht-zielführende Handlungen

    Dieser Punkt sollte nach Zielsetzung und Planung eigentlich schon selbstverständlich sein, aber trotzdem nehme ich ihn hier mit auf. Denn: es passiert immer wieder, dass die Handlungen, die du nach deinen guten Vorsätzen im Januar beginnst, sinnlos sind. Damit meine ich Veränderungen am falschen Ende, falsche Prioritäten und sinnfreien Wege. Dazu gehören beispielsweise Crashdiäten, exzessives Sporttreiben oder Training ohne Progression. Deine Handlungen müssen zwangsläufig ein Ziel verfolgen, wenn du a) etwas erreichen und b) dauerhaft dranbleiben willst. Ist das nicht der Fall, scheiterst du ganz schnell, weil deine Aktionen ins Leere führen und du dich womöglich physisch oder psychisch überforderst.
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  4. Fehler im Januar: Zu viel Veränderung auf einmal

    Stark anfangen, noch stärker nachlassen – das ist die Devise der meisten Menschen, die den Januar brauchen, um durchzustarten. Viele dieser Menschen sind die ersten zwei Januar-Wochen lang hoch motiviert, stellen ihr gesamtes Leben auf den Kopf … und rennen ins Leere. Auch ein Marathon beginnt mit Kilometer eins, vergiss das nicht, wenn du deinen Schlachtplan schreibst. Du brauchst Zeit, um Veränderungen zu verinnerlichen. Je langsamer du beginnst, umso dauerhafter sind die Schritte. Es geht darum, die goldene Mitte zwischen Antrieb und Absturz zu finden.
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  5. Fehler im Januar: Absenz von Konsequenz und Geduld

    Richtig, Veränderung braucht Zeit, Geduld und Konsequenz. Du kannst nicht erwarten, dass nach 3 Tagen Training oder Ernährungsumstellung oder Veränderung eines lang antrainierten Verhaltens der gewünschte Effekt eintritt. Vergiss nie, dass neue Gewohnheiten etwa 30 Tage brauchen, um sich zu manifestieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du 30 Tage lang verhältnismäßig hart zu dir selbst sein und die Komfortzone verlassen musst, um eine neue Gewohnheit zu schaffen. In dieser Zeit ist also absolute Konsequenz und Geduld gefragt, um dich näher ans Ziel zu bringen. Darüber hinaus kannst du nicht erwarten, innerhalb weniger Wochen oder Monate körperliche oder seelische Veränderungen herbeizuführen. Wie schon gesagt: Langsam ist der Weg. Das dauerhafte Dranbleiben schlägt das Overpacen ganz am Beginn. Willst du Laufen? Dann beginn mit dem ersten Ziel fünf Kilometer und nicht direkt dem 8-Wochen Trainingsplan zum Marathon. Du willst deine Ernährung umstellen oder abnehmen? Dann orientiere dich an meinem ganzheitlichen und dauerhaften Weg zur Ernährungsumstellung anstatt dich durch eine kurzfristige Diät zu quälen.
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  6. Fehler im Januar: Mangelnde Motivation und fehlleitende Motive

    Weißt du eigentlich, warum du etwas Bestimmtes erreichen oder verändern willst jetzt im neuen Jahr? Je mehr dich deine Ziele begeistern und je mehr du dafür brennst, umso leichter wird es dir fallen, dafür deine Komfortzone zu verlassen. Ist dein einziges Motiv also lediglich eine andere Person zu beeindrucken, wird es dir schwerer fallen, als wenn du eine Vision und ein Bild von dir selbst als neuen Menschen hast, wenn du diese Schritte gehst. Kenne deine Motive, konserviere das Gefühl des ersten Tages und mache dir ein Motivations-Board! Dies kann entweder via Social Media geschehen (Instagram, Facebook und Pinterest bieten zu absolut jedem Thema genug Inspiration) oder aber durch Poster, Fotos, Sprüche, auf die du zurückgreifen kannst, falls du mal ins Zweifeln geraten solltest.
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  7. Fehler im Januar: Fehlende Bereitschaft zur Veränderung

    Du willst abnehmen, aber möchtest gleichzeitig deinen aktuellen Lebensstil nicht aufgeben? Sorry Bro, aber das wird nichts. Wie bereits angesprochen, musst du zwangsläufig deine Komfortzone verlassen. Dein aktuelles Verhalten schadet dir vielleicht, dennoch hast du dich ausgiebig daran gewöhnt. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Aber das Gute ist, dass sich alle Gewohnheiten ändern lassen. Wenn du es willst!

In welche Januarfalle bist du schon getappt? Fällt dir noch etwas ein, was ich hier nicht aufgeführt habe?

8 thoughts on “7 gravierende Fehler, die du im Januar begehst

  1. Toller Artikel, der viel Stoff zum Nachdenken gibt.
    Ich litt im letzten Jahr an einer fiesen Depression, Jupiter Jones würden wohl singen, dass es das Jahr war, in dem ich schlief. Ich hatte keinen Antrieb, keine Lust, meinem Leben einen positiven Anstrich zu verpassen. Nachdem ich viel aussortiert habe, blöde Gewohnheiten, falsche Freunde, negative Gedanken, bin ich jetzt endlich soweit, einen Neustart zu wagen. Ich hab zwat noch immer genug Sorgen, um ein ganzes Landschulheim zu füllen, aber ich stecke mir jetzt Streichhölzer zwischen die Lider und mein Herz in Brand. Ein wunderbarer Zufall, dass meine Sturm und Drang-Phase jetzt in den Januar fällt.
    Danke für deine tollen Artikel, Paula!

    1. Danke Sascha für diesen ehrlichen und berührenden Kommentar! Wünsche dir ganz viel Erfolg für deinen neustart und bin mir sicher, dass du das schaffst 🙂

  2. Ein wirklich interessanter Beitrag mit sehr treffenden Punkten! Ich bin kein Freund von Vorsätzen. Deshalb habe ich keine. Das hält mich aber nicht von einer soliden Saisonplanung ab, die mich auch sicher gut durch den Januar bringen wird.

    Ich wünsche dir ein gesundes neues Jahr. Viele Grüße.

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