Krafttraining: Eine Ode an das Ganzkörpertraining – 10 Gründe

Ganzkörpertraining im Krafttraining - in Pumperkreisen nur etwas für Anfänger, dabei verbirgt sich hier die wahre Macht deines Trainings. Hier findest du 10 Gründe für einen Ganzkörpertrainingsplan.

Ganzkörpertraining im Krafttraining – in Pumperkreisen nur etwas für Anfänger, dabei verbirgt sich hier die wahre Macht deines Trainings. Völlig zu unrecht hat das Ganzkörpertraining an Anerkennung und an Coolness verloren. Heute möchte ich dieser Form des Trainings einen ganz eigenen Artikel schenken.

Eine Ode an das Ganzkörpertraining

Warum eigentlich Ganzkörpertraining? Ich selbst bin ein riesiger Fan davon, mein Training so simpel wie möglich zu gestalten und den gesamten Körper einzubeziehen. Und das hat Gründe! Zehn Gründe, die ich dir heute präsentieren möchte.

Ganzkörpertraining im Krafttraining - in Pumperkreisen nur etwas für Anfänger, dabei verbirgt sich hier die wahre Macht deines Trainings. Hier findest du 10 Gründe für einen Ganzkörpertrainingsplan.

10 Gründe für das Ganzkörpertraining

  1. Ganzkörpertraining ist simpel.

    Ganzkörpertraining ist vielleicht nicht leicht, aber simpel. Wenn du keinen komplizierten Split verfolgst, kannst du dich an den simplen Basics orientieren. Das bedeutet: Grundübungen, schwere Gewichte, komplexe Bewegungsabläufe. Meist bestehen Ganzkörper-Trainingspläne nur aus Kreuzheben, Squats, Rudern, Klimmzügen, Bankdrücken/Push Ups und Schulterdrücken. Beim Ganzkörpertraining reicht das, weil du problemlos je Einheit 4-6 Übungen findest, die dich weiterbringen. In einem komplizierten Split benötigst du eine Vielzahl an verschiedener Übungen, deren Bewegungsabläufe du perfektionieren musst und die du in deinem Trainingsplan berücksichtigen musst.

  2. Ganzkörpertraining stimuliert Wachstumshormone

    Je mehr Muskelgruppen du in ein Training einbeziehst, umso stärker ist die Ausschüttung deiner körpereigenen Wachstumshormone. Das ist ein ganz entscheidender Faktor für deinen Muskelaufbau.

  3. Ganzkörpertraining schult die intra- und intramuskuläre Koordination.

    Mehrgelenkige Übungen, also Ganzkörperübungen wie Kreuzheben, Squats, Klimmzüge, etc., schulen in einem besonderen Maße das Zusammenspiel der Fasern innerhalb eines einzelnen Muskels (intramuskuläre Koordination) und das Zusammenspiel zwischen den Muskeln (intermuskuläre Koordination).

  4. Ganzkörpertraining verbrennt mehr Kalorien.

    Dadurch, dass du beim Ganzkörpertraining mehr als nur eine Muskelgruppe einbeziehst und vor allem immer die großen Muskelgruppen Beine und Rücken integrierst, verbrennst du mehr Kalorien als in einem Training, das beispielsweise nur die Schultern einbezieht.

  5. Ganzkörpertraining ist zeitsparend.

    Wenngleich vielleicht die einzelne Einheit Ganzkörpertraining manchmal etwas mehr Zeit fordert als ein separates Training pro Muskelgruppe, benötigst du insgesamt weniger Zeit pro Woche. Schließlich brauchst du nur maximal 2 bis 3 Einheiten, die dich komplett auslasten.

  6. Ganzkörpertraining ist abwechslungsreich.

    In einem Ganzkörpertraining kannst du dich bunt auspowern zwischen Supersätzen, Antagonistentraining und verschiedenen Variationen deiner Grundübungen.

  7. Ganzkörpertraining gibt dir mehr Flexibilität.

    Wenn du nur 2-3 Einheiten pro Woche benötigst, um alle Muskelgruppen auszulasten, bist du in deiner Alltagsplanung wesentlich flexibler. Du hast mehr Kapazitäten für andere Sportarten, andere Hobbys und das Leben an sich.

  8. Ganzkörpertraining ist intensiv.

    Wenngleich die einzelnen Muskelgruppen nicht so stark ausgelastet werden wie in einem Splittraining, ist Ganzkörpertraining global gesehen sehr intensiv. Durch schwere Übungen, die Rücken und Beine einbeziehen, bist du im Anschluss auf jeden Fall ausgepowert.

  9. Ganzkörpertraining bringt Spaß.

    Für mich ist das ein riesengroßer Faktor – ich will zwar, dass mein Krafttraining effektiv ist, aber ich will auch Freude haben. Und ich für meinen Teil habe vor allem Spaß, wenn ich global an meine Grenzen gehen kann, diese überschreiten, mich nach dem Workout erschöpft, schweißgebadet und rot fühle. Ich liebe das Gefühl, alles gegeben zu haben, den Puls zum Rasen zu bringen und mich komplett auszulasten. Das kann ich am besten im Ganzkörpertraining. Alles andere ist mir persönlich zu wenig „Action“.

  10. Ganzkörpertraining ist physiologisch.

    Ganzkörpertraining ergibt Sinn. Unsere Alltagsbewegungen sind nahezu nie eingelenkig, sondern immer mehrdimensional und über mehrere Gelenke sowie Muskelgruppen. Daraus folgt auch ein geringeres Risiko für Überlastungen und Fehlstellungen. Trainierst du beispielsweise in einem Push/Pull/Beine-Split, läufst du viel eher Gefahr, einzelne Körperpartien zu überlasten, da der Fokus auf die einzelnen Muskelgruppen viel größer ist.

Ganzkörpertraining im Krafttraining - in Pumperkreisen nur etwas für Anfänger, dabei verbirgt sich hier die wahre Macht deines Trainings. Hier findest du 10 Gründe für einen Ganzkörpertrainingsplan.

Fazit

Ganzkörpertraining ist effektiv!

In vier Jahren Krafttraining bin ich genauso begeistert wie am ersten Tag von hartem Ganzkörpertraining. Der Effekt ist groß – ich kann mich nach wie vor steigern, habe Spaß am Training und einen athletischen Körperbau. Nur Mut, Probier’s aus 😉

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