Selbstständigkeit als Selbstverwirklichung

Wenn du mir vor einem Jahr erzählt hättest, dass ich heute schon im vierten Monat hauptberuflich selbstständig mit meinem Blog bin, hätte ich dich vermutlich ausgelacht. Zwar herrschte diese Idee schon seit meiner ersten Kooperationsanfrage in meinem Hinterkopf, aber wirklich real wurde es erst im Frühjahr diesen Jahres.

Ich möchte dir heute von:

  • meinem Weg in die Selbstständigkeit als Weg in die Selbstverwirklichung
  • Möglichkeiten der Selbstständigkeit im Fitnessbereich

erzählen.

Es ist egal, ob du mit dem Gedanken spielst, dich selbstständig zu machen, ob du meine Geschichte erfahren und die Hintergründe dieses Blogs kennenlernen möchtest oder einfach nur die besten Angebote der Fitnessbranche herausfinden willst.

Mein Weg in die Selbstständigkeit als Weg in die Selbstverwirklichung

Als ich anfing zu bloggen, da war das Ganze eine fixe Idee. Ich entdeckte die ersten deutschen Fitnessbloggerin und es fehlte mir etwas, das mehr in die Tiefe ging. Ich wollte auch schreiben, wollte auch motivieren. Und wollte mein Wissen über Training und Sport weitergeben. Anfangs hätte ich nicht im Traum daran gedacht, jemals von diesem Hobby leben zu können. Doch das war mir egal, schließlich war es einfach nur der Spaß an der Freude, am Weiterbilden, am Schreiben und vernetzen.

Der Blog wuchs. Social Media wurde wichtiger. Erste Anfragen für Kooperationen trudelten ein. Erste Online-Coachings wurden Bestandteil meines Alltags und ich begann, auch offline Menschen zu beraten und zu trainieren.
Ich lernte unentwegt, bildete mich weiter. Neben meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin absolvierte ich drei Fernstudiengänge, um immer weiter Expertise auszubauen in den Themen, mit denen ich mich so sehr auseinandersetzte. Schon bald wurde mir klar, dass ich als Physiotherapeutin nicht lange überleben würde. Online Marketing also? Vielleicht noch etwas studieren? Irgendwas mit E-Health arbeiten? Oder doch um das eigene Projekt kümmern und was wagen?

Nach der Ausbildung versackte ich zwei Monate im Hartz IV. Wusste nicht recht, wohin mit mir. Ich zog nach Berlin, versuchte doch den Weg als Physiotherapeutin und wollte mich „nebenbei“ meinem Baby, Laufvernarrt, widmen. Klappte nicht. Der Job nahm mich so sehr ein, dass ich so wenig Kopf und Kreativität wie nie zuvor hatte. Mich beschlich das Gefühl, dass das so niemals etwas werden könne. Dass dieser Traum noch Ewigkeiten entfernt war und ich vielleicht einfach alles schmeißen sollte. War das nur ein Luftschloss mit der Selbstständigkeit?
Im Februar 2017 dann verlor ich meinen Job als Physiotherapeutin. Für mich war in diesem Moment klar, dass ich damit abgeschlossen hatte. Dass ich nicht mehr in den Beruf zurückkehren wollte. Erneut verfolgte mich der Gedanke, mich komplett selbstständig zu machen – mit Blog und Personal Trainings und Online Coaching. Vorrangig, um die Physiotherapie loszuwerden. Ich bewarb mich dennoch für ein paar Stellen. Ungeplant wurde ich angenommen, lehnte ab und ließ mich letztlich doch überreden, an drei Tagen die Woche für insgesamt 20 Stunden einem Startup das Online Marketing zu unterstützen.

Es folgten die aufregendsten und anstrengendsten vier Monate meines Lebens. Denn mit Beginn des neuen Jobs war für mich klar: die restlichen vier Tage der Woche gehörten von jetzt an meinem Baby. Ich würde von jetzt an zumindest in Teilzeit ganz offiziell an meiner Selbstständigkeit arbeiten. Aus 20 Stunden pro Woche Angestellten-Job wurde plötzlich eine 60-Stunden Woche Selbstständigkeit + Anstellung.

Im Juni dann fiel die Entscheidung. Von einem Tag auf den anderen hielt ich es nicht mehr aus. Es waren ein paar „Schicksalsschläge“, die mir zeigten, dass es so nicht weitergehen konnte. Dass ich jetzt bereit war für den Schritt. Und am 1. Juli 2017 dann trug ich ganz offiziell den Beruf: hauptberufliche Bloggerin.

Möglichkeiten der Selbstständigkeit im Fitnessbereich

Hast du schonmal darüber nachgedacht, dich im Fitnessbereich selbstständig zu machen? Für mich war es tatsächlich nicht das erste und letzte Mal, dass ich mir darüber Gedanken machte, als ich hauptberufliche Bloggerin wurde. Denn die Möglichkeiten sind so vielfältig! Für mich ist die selbstständig das bisher einzige Lebensmodell, mit dem ich mir vorstellen kann, dauerhaft zu leben und glücklich zu werden.

Doch welche Möglichkeiten gibt es für Selbstständigkeit im Fitnessbereich?

  • Produkte entwickeln und vermarkten (Kleidung, Supplements, Fitnessgeräte, etc.)
  • Online Produkte/Dienstleistungen (Fitnessprogramme, Beratung/Coaching, E-Courses, Webinare, Ebooks, etc.)
  • Seminare, Workshops, etc.
  • Personal Trainer & Kursleiter
  • Ernährungsberater, Life Coach, Fitnesscoach
  • (Sport-Physiotherapeut)
  • Fitnessstudioleiter
  • Autor, Blogger, Ghostwriter, etc.
  • sekundär: Experte in deinem Gebiet, spezialisiert auf Sport/Fitness (z.B. Webdesign, Grafikdesign, Online Marketing, Influencer Marketing, Texter, Produktdesign, etc.)

Hast du noch mehr Ideen? Sehr gut! Denn nur mit einer Vision und einer Idee beginnt dein Weg, wenn du von einer Selbstständigkeit träumst.

Was sagst du zu so einer persönlichen Art des Artikels, in dem ich dir mal einen näheren Einblick in meine Arbeit und meinen Werdegang biete? Bist du daran interessiert oder an Details, Tipps und Erfahrungen zur Selbstständigkeit im Allgemeinen? Schreibe gern einen Kommentar!

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