Monatsrückblick November – Reflexion & Lieblinge

Kapitel 11/12 dieses Jahres liegt schon wieder hinter mir. Unglaublich, finde ich. Es ist einfach unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich weiß, damit beginne ich jeden Monatsrückblick. Mag vielleicht langweilig werden. Aber jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, dass erneut 30 Tage vorbei sind.

Also lasst uns über den November sprechen.

Beruflich

Eigentlich wollte ich mich diesen Monat zu 100% auf den Launch meines Ebooks fokussieren. Eigentlich. Beruflich gesehen habe ich das auch – Am 19.11. kam es endlich (mit nur einer Woche Verzögerung nach meinem ursprünglichen Plan) nach monatelanger Arbeit in in den Verkauf. Ich war so aufgeregt, so motiviert. Und im Nachhinein bin ich einfach nur stolz. Damit einher gingen schon so einige Gastartikel bei Bloggerkollegen von mir. Du findest mich also nun auch bei fitme-licious und dem Ausdauerblog. Darüber hinaus haben Sabrina Wolf und Stefanie von Frühlingszwiebel über mein Buch berichtet und Einblicke ermöglicht.

Außerdem war ich bei Klara Fuchs zu Gast im Podcast und habe dort über meine Geschichte mit Essstörungen und Depressionen gesprochen.

Sportlich

Ich habe trainiert diesen Monat. Vor allem war ich auf Trails, ein bisschen habe ich freestyle in meinem Home Gym Crossfit- bzw. Krafttraining gemacht. Und vernachlässigt habe ich – wieder mal – das Muay Thai. Obwohl ich mir wieder eine regelmäßige Trainingsroutine aneignen konnte und an 5-6 Tagen pro Woche Sport gemacht habe, bin ich derzeit nicht 100% zufrieden mit dem Training. Zum Einen habe ich das Gefühl, dass ich nicht vorankomme – Logische Konsequenz, wenn man ziellos drauflos trainiert und sich in drei Sportarten parallel irgendwie verbessern möchte. Und andererseits fühle ich mich ein klein wenig verunsichert und in der Schwebe. Da ist im Moment so wenig, was mich als Fokus und Ziel richtig begeistert. Ich habe definitiv Spaß im Training. Ich LIEBE die Trails. Und ich liebe jeden Moment, den ich mir nehme, um schwere Gewichte durch die Gegend zu schmeißen oder mich im Muay Thai an neuen Techniken zu üben. Und doch habe ich Schwierigkeiten, alles unter einen Hut zu bringen. Einen klaren Fokus zu entwickeln. Und mich festzulegen, was ich eigentlich will.

Für den Dezember habe ich mich entschieden, es erstmal weiterhin „laufen zu lassen“. Ich habe im Moment keine Lust, mich groß zu steigern und zu Trainingseinheiten zu zwingen. Deshalb probiere ich es mit Akzeptanz. Akzeptanz darin, dass ich dieses Jahr schon unglaublich weit gekommen bin, wieder eine ziemlich solide Grundfitness habe und ich Sport derzeit vorrangig treibe, um mich gut zu fühlen und meinen Kopf freizubekommen.

Menschlich

Diesen Monat war ich ungewöhnlicherweise zwei Mal im Norden bei meinem Vater. Eine weitere Woche verbrachte ich Teilzeit im Krankenhaus, weil es meinen Freund fies erwischt hatte. Entsprechend kamen – wie eigentlich immer – soziale Kontakte zu kurz. Inzwischen ist das okay für mich. Ich bin eher der Typ Einzelgänger und ich mag mich nicht mit Freizeitstress zusätzlich unter Druck setzen. Dann treffe ich lieber meine echten und wahren Freunde dann, wenn es ins Leben passt, als mich permanent darauf zu drängen. Ich hatte ein paar Auseinandersetzungen deswegen – und doch ist mir klar und bewusst, dass ich im Endeffekt selbst entscheiden muss, wie ich Freundschaften führe. Und wenn das zum jeweiligen Lebensmodell nicht passt – dann passen wir möglicherweise auch als Freunde nicht zusammen. Das liest sich auf den ersten Blick hart – ist es auch :-D. Und dennoch die Richtung, mit der ich mich nun arrangieren möchte.

Nichtsdestotrotz hatte ich auch einige wunderbare Stunden mit ein paar Herzensmenschen! Das also ist für mich die Hauptsache.

Persönlich

Uff. Schon wieder das komplexe Thema persönlich. Das ganze Jahr schon spreche ich darüber, für mich selbst Druck zu reduzieren und mich mehr und mehr selbst zu akzeptieren. Und jetzt fühle ich mich allmählich tatsächlich an dem Punkt, dass ich es tue. Ich arbeite ja bekanntlich Woche für Woche an neuen Gewohnheiten, die mir das Leben leichter machen sollen. Und derzeit gehe ich tatsächlich Themen und Verhaltensweisen an, die für mich absolut relevant sind und große Veränderungen mit sich bringen. Unheimlich viel kann ich dazu aktuell noch gar nicht sagen – nur, dass sich etwas tut. Und dass ich Schritt für Schritt ein kleines bisschen fokussierter, strukturierter und besser zu mir selbst werde.

Gesundheitlich

Warum ist hier gesundheitlich eigentlich jeden Monat irgendetwas los? Dieses Jahr gab es nahezu keinen Monat, in dem ich nicht ein paar Tage flach lag. Im November war es eine Magen-Darm-Grippe, die mich zwei Tage lang ausschaltete. Doch zum Glück war es genauso schnell wieder vorbei wie es gekommen war.

Neue Blogartikel

Im November habe ich endlich ein paar Blogartikel veröffentlicht, an denen ich schon seit Monaten herumgefeilt und gearbeitet habe. Meine Favoriten waren diese:

Laufverletzung Shin Splints – So überwindest du das Schienbeinkantensyndrom

Rückenschmerzen adé – 14 sichere Wege aus der Rückenschmerzfalle

Süßkartoffel-Toast – die gesunde und glutenfreie Alternative zu Toast

Trail Running für Anfänger – 10 Tipps für den optimalen Einstieg

Lieblingsessen

Ich sage nur zwei Dinge: Süßkartoffel-Toast und Wraps. Wirklich, ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt. Aber die Wraps-Phase dauert nun inzwischen schon zwei oder drei Monate an. Kein Wunder – bei dem genialen Rezept, das ich für glutenfreie Wraps ohne Soja entwickelt habe. Dennoch ist es selten bei mir der Fall, dass eine Essens-Phase wirklich so eine lange Zeit andauert.

Lieblingsserie + Musik

Serien betreffend befinde ich mich immer noch auf dem gleichen Dampfer wie im Oktober – „Die Brücke“ hat es mir angetan. Aktuell genieße ich es, abends tatsächlich ab einer bestimmten Uhrzeit komplett Feierabend zu machen und Serie zu gucken. Winter bietet sich ja auch umso besser dafür an, weil es nach 20 Uhr sowieso nicht mehr viel draußen zu entdecken gibt :-D.

Musikalisch hänge ich auch weiterhin auf Emil Bulls, Ira Atari und Kollegah fest. Dazu gesellt sich nun aber auch wieder etwas Tinush und Eminem.

Lieblingsort

Mein Lieblingsort war in diesem Monat ganz klar bei den Müggelbergen. Ich weiß nicht, wie viel Zeit ich dort verbracht habe, aber dieser Wald mit den Hügelchen hier direkt in der Nähe hat es mir so angetan! Ich verlege meine Trails am liebsten dorthin und genieße jeden Trampelpfad dort. Natur, Meister Yoda, die Laufschuhe und ich – perfekt!

Lieblingsanschaffung

Ich habe diesen Monat eigentlich gar nichts Besonderes gekauft (außer Autoteile und Essen, aber das zählt wohl beides nicht), aber meine neue Brille war doch eine riesige Investition. Finanziell zwar nicht so riesig, aber die Wirkung ist phänomenal. Ich habe schon seit jeher wirklich nicht besonders gute Augen – früher habe ich auch zeitweise wirklich konsequent eine Brille getragen. Die letzten Jahre es aber völlig vernachlässigt, weil die Sehstärke nicht mehr richtig zu mir passte. Vor einiger Zeit jedoch hatte ich einfach die Nase voll davon, dauerhaft mit Kopfschmerzen umherzulaufen und wahnsinnig schlecht in der Ferne gucken zu können. Kurzerhand hab ich mir also das erstbeste Modell gekauft und trage sie seitdem nur noch.

One thought on “Monatsrückblick November – Reflexion & Lieblinge

  1. Toll geschrieben 🙂 und eine gute Reflexion und Einstellung „es trotzdem auch einfach laufen zu lassen“, zufrieden zu sein. Ich drück dich, Janine

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