Monatsrückblick Oktober – Reflexion & Lieblinge

Der letzte Monatsrückblick endete mit der Vorfreude und meiner Aussicht auf den ersten Halbmarathon seit zwei Jahren. Der heutige beginnt mit der Enttäuschung des wiederholten Nichtantretens desselben. Warum der Oktober trotz des holprigen Starts aber zu einem wichtigen und prägenden Monat wurde, erzähle ich dir heute in meinem gewohnten alten Format der Monatsrückblicke!

Beruflich

Als ich mit diesem Monatsrückblicks-Format angefangen habe, war beruflich noch alles ganz anders. Die ersten drei Monate konnte ich dir monatlich von neuen Jobs und einer anderen beruflichen Unzufriedenheit erzählen. Im Oktober war ich den vierten Monat hauptberufliche Selbstständige und möchte diesen Schritt nie mehr rückgängig machen. Beruflich ging diesen Monat viel. Du hast ein paar gesponserte Artikel hier gelesen, die ich in Zusammenarbeit mit spannenden Firmen machen durfte. Aber auch folgen bald weitere interessante Kampagnen und neue Artikel, die coole Unternehmen dir ermöglichen. Zwei große Schritte in diesem Monat waren diese: Der erste Werbespot, in dem ich mitspiele, den du jetzt auf ProSieben, Sat1 und Sixxt sehen kannst. Was war das für ein Moment, als ich mich das erste Mal im Fernsehen sah!

Der zweite Schritt war der Endspurt in meinem neuen Ebook zur ganzheitlichen 8-Wochen Ernährungsumstellung, welches ich noch im November launchen werde.

Sportlich

Eigentlich sollte ja der erste Oktober mein Halbmarathon-Comeback werden. Nachdem ich aber bereits Ende September mit einer kleinen Erkältung gekämpft hatte und diese bei den Dreharbeiten für ProSieben unvernünftigerweise komplett verschleppte, wurde am Tag vor dem Halbmarathon eine handfeste Bronchitis daraus. Den Start ließ ich also platzen und die erste Woche des Monats begann ohne Sport. Ich nutzte diese Zeit nach dem abgesagten Halbmarathon, um mir klar zu werden, welche Ziele ich nun wieder verfolgen wollte und konnte. Schon bald wurde mir klar: Mein Fokus für die nächsten Wochen soll Muay Thai und Trail Running werden. Abwechslung, Natur, Endorphine, Power. Genau das, was ich aktuell brauche.

Menschlich

Für mich das aktuell schwierigste Thema, glaube ich. Ich bin und bleibe ein ziemlich chaotischer Mensch. Meine Freunde haben es wohl nicht immer leicht mit mir – ich vergesse, mich zu melden. Ich verpeile es und ignoriere oft tagelang mein Handy. Deshalb habe ich im Oktober auch mal wieder zu wenig Zeit mit meinen Liebsten verbracht. Aber das erste Wochenende des Monats – beim Köln Halbmarathon – konnte ich immerhin mit meinen beiden liebsten Maxi und Fredi verbringen und ein paar Mal mehr habe ich es auch geschafft, ein paar meiner Freunde zu treffen. Aber nicht genug! Zeit also, die Priorität mal wieder etwas mehr auf Freunde zu verschieben. Auf Ausflüge, Spaziergänge, Kaffeedates und Sushi mit Freunden. Das wird ein weiterer Fokus für den November.

Persönlich

Das war wohl das für mich größte Thema im Oktober. Als ich nach dem Halbmarathon allein mit dem Auto in den Norden zu meinem Vater fuhr, stellte ich mich das erste Mal allein meiner Angst vor dem Autofahren. Ich weiß nicht, ob du dich an meinen Autounfall im Mai erinnerst – „damals“ bin ich auf dem Weg in die Heimat mit 150 km/h in die Leitplanke gerast. Seitdem konnte ich zwar regelmäßig Auto fahren. Jedoch habe ich bereits zwei Fahrten in den Norden kurzfristig gecancelt, weil mich Panikattacken und die Unfähigkeit zu fahren ereilten. Dieses Mal sollte es anders werden. Ich arbeitete schon Tage vorher an meinem Mindset, machte mir bewusst, dass es eine Kopfsache war und meditierte. Für die Fahrt legte ich mir ein Hörbuch bereit (Das Café am Rande der Welt – übrigens eine absolute Empfehlung), das mein Leben nachhaltig beeinflusste. Und was soll ich sagen – Es hat funktioniert. Keine Panik, nicht mal ein Hauch von Angst. Dafür ein riesiger Haufen Erkenntnisse durch das Hörbuch, das mir die gesamte Fahrt auf den Ohren lag und mich so sehr inspirierte und motivierte, dass ich noch am selben Tag begonn, mir Meditation und Selbstmotivation zur Gewohnheit zu machen.

Ich glaube, ich hab in diesem Monat mal wieder viel über meine Psyche und „meinen Sinn“ gelernt. Ich hab Leichtigkeit erhalten. Begeisterung, Freude, Glück. Und ich habe mit Herausforderungen gekämpft, die ich überwinden konnte. Besonders nach dieser Autofahrt fühlte ich mich so voller innerem Frieden. Ich konnte erfolgreich eine Meditations-Gewohnheit aufbauen und jeden Morgen mit der Frage beginnen: „Was will ich eigentlich?“.

Darüber hinaus habe ich mir im Oktober direkt zwei lang ersehnte Träume erfüllt. Einen davon erzähle ich dir ganz unten bei den Lieblingsanschaffungen. Den anderen erzähle ich dir jetzt! Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber: Ich hab viele Jahre meines Lebens auf dem Pferderücken verbracht. Um genau zu sein ganze 13 Jahre, wovon ich 7 Jahre lang zwei eigene Pferde im Garten stehen hatte. Schon vor meiner Ausbildung habe ich mich von diesen beiden wundervollen Tieren und dem Hobby getrennt, konnte jahrelang gut damit leben und seit meinem Leben in Berlin nicht mehr aufhören, daran zu denken. Kurzerhand beschloss ich also, wieder eine Möglichkeit zu finden, mit Pferden zu arbeiten und den wundervollen Geschöpfen Zeit zu verbringen.

Gesundheitlich

Nachdem der Halbmarathon wegen der fiesen Bronchitis abgesagt werden musste, war ich erstaunlich schnell wieder auf den Beinen. Leider begann kurze Zeit später schon der nächste Spaß: Zahnschmerzen. Ich hab inzwischen seit fast 15 Jahren einen unechten Schneidezahn. Seit letztem Sommer eine hochwertige Keramikkrone und genau seitdem Beschwerden. Nachdem ich letztes Jahr bereits diverse Prozeduren durchmachen musste, durfte ich mich kurzfristig im Oktober nochmal operieren lassen. Eine Wurzelspitzenresektion – ja, es ist so unangenehm, wie es klingt! Aber auch das verlief ohne weitere Komplikationen. Nur das Antibiotikum, das ich nun zum zweiten Mal in diesem Jahr nehmen musst, missfällt meinem Körper natürlich. Das bedeutet also: Immunsystem wieder aufbauen. Und los!

Neue Blogartikel im Oktober

Natürlich habe ich geschrieben im Oktober. Meine fünf Favoriten waren diese hier:

Frauen & Fitness: PMS – Das prämenstruelle Syndrom und wie du damit fertig wirst

Frauen & Fitness: Heißhunger vor der Periode

Raw Bites – 3 Rezepte für 9 Geschmacksrichtungen der gesündesten Süßigkeit der Welt

Höre nicht auf deinen Körper – Wie du dich mit Gewohnheiten selbst sabotierst

Nach dem Halbmarathon: Erholung & Regeneration – Was kommt jetzt?

 

 

Lieblingsessen

Ich bin ja ein absoluter Phasenesser. Und die aktuelle Wraps-Phase dauert wirklich schon den gesamten Oktober an. Seit ich ein großartiges Rezept für glutenfreie Wraps entwickelt habe, kommen die nahezu täglich auf den Tisch. Aber ist ja auch ein gutes Essen – simpel, schnell und trotzdem ultra gesund. Das Rezept bekommst du übrigens schon ganz bald gemeinsam mit meinem neuen Ebook.

Lieblingsserien+Musik

Im Oktober bin ich endlich mal wieder Serien verfallen. Ich habe „True Detective“ geschaut und mit „Die Brücke“ begonnen. Musikalisch war es mal wieder bunt gemischt – ganz vorne dabei waren aber das neue Album von Parov Stelar – Burning Spider und das von Emil Bulls – Kill your Demons. Außerdem stehe ich gerade sehr auf Ira Atari und wie immer Kollegah zum Trainieren!

Lieblingsgedanke

„Ich tu‘ was ich will.“ Ein Gedanke, den ich mir inzwischen täglich in meiner Meditation bewusst mache. Ich bin diejenige, die entscheidet, was sie tut. Und ich entscheide, wie ich etwas tue. Es tut mir so unheimlich gut, zu wissen, dass niemand sonst diese Entscheidungen für mich fällen muss und ich immer die Wahl habe. Das hilft mir aus der Opferrolle und bringt mich in eine Position der Selbstverwirklichung. Aktuell arbeite ich auch vermehrt an meiner Toleranz und meinem Verständnis. Ich möchte mich darauf besinnen, dass die Dinge, die für mich gut sind eben auch ausschließlich für mich gut sein müssen. Damit meine ich nicht, dass andere Menschen oder Lebewesen darunter leiden sollen. Sondern dass meine Entscheidungen eben nur für mich die richtigen sein müssen und nicht für jemanden anderes.

Lieblingsort

Als ich von meinem Kurztrip zu meinem Vater nach Hause kam, so voller Euphorie und Bewusstsein für das, was ich will, wurde mir klar: Jetzt gerade will ich vor Allem wandern und in die Natur. Gesagt getan. Ungewohnt spontan habe ich an einem Freitagabend ein Wohnung über Airbnb gebucht, um die Nacht in Dresden zu verbringen und die Tage des Wochenendes in der sächsischen Schweiz. Die beste Entscheidung des Monats direkt nach der einen Anschaffung, von der ich dir gleich noch erzählen werde! Wirklich. Die sächsische Schweiz ist so ein wunderschöner Ort, an dem ich noch tausendmal wandern und Trails laufen möchte. Absolute Reiseempfehlung!

Lieblingsanschaffung

Falls du mich schon länger liest und verfolgst, kennst du vielleicht noch meine Bulliprinzessin, die ich schweren Herzens bei meinem Umzug nach Berlin verkauft habe. Ein Jahr später war für mich klar – Ich brauche Ersatz. Es sollte wieder ein T3 werden und nun wurde es etwas ganz neues: Luigi – der 37 Jahre alte Fiat 238.

Fiat 238 Camping Bus Oldtimer Laufvernarrt RoadtripsDamit gibt’s also ein neues Familienmitglied im Hause Laufvernarrt und ein neues Projekt, das mich nun noch viele Male im Herbst in den Norden ziehen wird. Schon jetzt bin ich so verliebt und finde mich immer wieder in Tagträumen wieder, in denen ich mit Luigi Europa bereise und er mich auf meine Wanderungen und Trails begleitet. Also freue dich auf ein Draußen-Jahr 2018 mit vielen neuen Entdeckungen!! 🙂

 

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5 thoughts on “Monatsrückblick Oktober – Reflexion & Lieblinge

  1. Was glaubst du erst wie ich geschaut habe, als ich dich auf einmal im Fernsehen gesehen hab 😀 . Klar ich hab das schon vorher mitbekommen, aber dich dann tatsächlich da zu sehen war krass und saucool!

    „Ich tue was ich will“ ist auch mein Motto. Eine Freundin lacht immer, wenn ich das sage. Aber es ist einfach so, ich mache das was ich will und wie ich es will 🙂 Besser gehts nicht.

    Liebste Grüße
    Stef

  2. Ach Pauli. <3
    Luigi wird dein Leben vermutlich noch viel besser machen, wenn er erstmal bei dir in Berlin ist. 😉
    Und vielleicht nimmst du mich auf einer deiner Luigireisen ja mal mit oder besuchst mich.
    Und dass ich es mal in einen Blogartikel von dir schaffe, hat mich so überrascht, dass ich das erst drei Mal lesen musste.

    Ganz viel Liebe für dich.
    Fredi

    Ps. Der Fernsehspot/das Video ist bei mir nicht klickbar. Vielleicht liegt es aber auch an meinem Rechner.

  3. Uih Gänsehaut, dass Fredi und ich Teil deiner schönen Erlebnisse waren und sein dürfen 🙂 <3

    Dein Oktober war richtig spannend, ich habe gerade schon beim Lesen mitgefiebert, obwohl ich wusste, was als beste Anschaffung im Oktober kommen wird 🙂

    Das Café am Rande der Welt habe ich vor einer Weile gelesen, tolles Buch! Habe mir auch ein paar Zeilen raus geschrieben <3

    Fühl dich gedrückt und bis in ein paar Tagen (hoffentlich) :***

  4. Liebe Paula,
    ich wünsche Dir viel Spaß mit Luigi. Vielen Dank auch, dass du uns so in dein Leben blicken lässt. Ich schaffe nur einmal im Jahr einen Rückblick (unser Weihnachtsbrief an die Verwandten). Man ist immer ganz erstaunt, was so alles passiert ist.
    Bin schon ganz neugierig auf dein Buch, nachdem ich mir viele Tipps aus deinem 30-Tage-Projekt geholt habe.
    Susan

  5. Da hast du einen wirklich spannenden Monat mit dem Oktober gehabt und der süße Familienzuwachs ist toll! Ganz viel Freude mit Luigi, unendlich viele tolle gemeinsame Kilometer und Abenteuer. Ich hoffe, du kommst auch gut durch den November.

    Deinen Süßkartoffel-Toast Beitrag fand ich spitze.

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