Monatsrückblick September – Neuanfänge & Stolpersteine

Wo früher für mich ein Monat eine halbe Ewigkeit darstellte, bin ich heute völlig geflasht davon, wie schnell die Zeit an mir vorüberzieht. Ich versuche immer wieder, mein Leben so bewusst wie möglich wahrzunehmen, zu gestalten und zu genießen. Und doch bin ich jedes Mal aufs Neue erstaunt, wenn schon wieder ein Monat vorbei ist.

Monatsrückblick September

Erst jetzt merke ich, dass ich gar keinen Rückblick für den August geschrieben habe. Wo doch der August für mich so wichtig war, habe ich dort endlich meine langersehnte Erholung bekommen und meine Batterien aufladen können.

Doch gut – der Zug ist abgefahren – und über August UND September zu schreiben, sprengt jetzt wirklich den Rahmen. Also möchte ich dir erzählen, welche Themen und Ereignisse mich im September beschäftigt haben.

Ideen & Motivation

Die ersten Tage des Septembers begannen voller Motivation und mit aufgeladenen Batterien. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht im geringsten, was alles auf mich zukommen würde in diesem Monat. Fakt ist, ich hatte zunächst ein paar Tage Anlaufschwierigkeiten, mich nach dem Urlaub wieder zu strukturieren und wieder zu arbeiten. Doch nach einigen Tagen funktionierte auch das wieder.

Mir schwirrten mal wieder tausende Ideen in meinem Kopf herum. Ich war voller Energie, wollte richtig durchstarten und mich meinen Projekten widmen. Schreiben, Schreiben, Schreiben, Kreieren, Fotos schießen und Ideen sammeln. Das war erstmal der Anfang des Septembers. Es überforderte mich, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Hatte ich doch im August einen kleinen Reset gesetzt und auch wirklich nichts für den September vorbereitet. Doch Tag für Tag kam eine Linie. Tag für Tag konnte ich Ideen sammeln und strukturieren.

Sportlicher Neuanfang

In meinem Urlaub Ende August hatte ich nahezu eine Sportpause. Ich war nur 2, 3 Mal laufen und ansonsten täglich einige Stunden wandern. Doch nach richtigem Training fühlte ich mich nicht. Ich erlaubte mir das – schließlich sollte in meinem Urlaub Sport nicht zum Stressfaktor werden. Aber auch da merkte ich dann bei meiner Rückkehr nach Berlin, dass ich Gas geben wollte. Mir wurde klar, dass noch vier Wochen bis zum Halbmarathon blieben und ich einige lange Läufe vernachlässigt hatte.

Es begannen also zwei trainingsintensive Wochen. Zwei Mal Krafttraining, drei Mal Laufen und einmal Muay Thai pro Woche. Mit Progression in jeder einzelnen Einheit. Es lief. Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper endlich wieder so fit ist, wie ich ihn gerne hätte. Ich spürte, dass ich viel mehr Leistung erbringen konnte, als ich eigentlich gedacht hatte. Und ich wurde zuversichtlicher für die bevorstehende Herausforderung des Halbmarathons.

Und plötzlich Vollgas

Während ich Anfang September noch nicht genau wusste, wie ich in diesem Monat mein Geld verdienen würde, flatterten täglich neue Anfragen rein. Interessante Anfragen, uninteressante Anfragen, freche, dreiste, freundliche. Doch es schien nicht so richtig etwas Passendes für Laufvernarrt dabei zu sein. Also lehnte ich ab und fand mich schon beinahe mit dem Gedanken ab, nächsten Monat kompensieren zu „müssen“.

Doch plötzlich kam eines nach dem anderen. Drei spannende Kampagnen warteten auf mich und wollten recht kurzfristig geschrieben, geshootet und durchdacht werden. Ich hatte das Gefühl, die Aufträge rannten nur so. Plötzlich waren da tausend verschiedene Projekte neben meinen eigenen tausenden Projekten, an denen ich mitwirken wollte. Also arbeitete ich, konzipierte und schrieb.

Nicht nur die Projekte und Aufträge für den Blog wuchsen. Ich durfte ein Interview für den rbb geben und dabei die wunderbaren Elisa und Elias von der Zibb Minitour kennenlernen und das erste Mal im Fernsehen gesehen werden.

Bei einmal Fernsehen sollte es nicht bleiben. In der vorletzten Septemberwoche kam die Anfrage, ob ich nicht Bock hätte, an einem Werbespot und Kampagnenshooting für ProSieben und Sat1 mitzuwirken. Selbstverständlich, dachte ich und sagte sofort zu. Das Shooting und der Dreh fanden schon eine Woche später statt und sollte zweieinhalb Tage einnehmen.

Die Bremse – Erkältung als Pause

Ich spürte schon Mitte September, dass der Monat viel werden würde. Besonders beruflich hatte ich einiges zu tun, aber auch sportlich und privat waren meine Ansprüche hoch. Zwar brachte es mir unheimlich viel Spaß, an den ganzen Projekten zu arbeiten, doch ich merkte, dass es so kein Dauerzustand bleiben könnte. Ich brannte für alles. Der kleine Perfektionist in mir machte sich bemerkbar und sagte: Wenn es gerade schon so gut läuft, dann kann es doch zumindest perfekt laufen! Jaaaa. Das ist ein gutes Beispiel, wie ich mich mit dem „falschen“ Mindset selbst sabotiere.

Mein Körper zog die Bremse. Nach einer kurzen Nacht im Hotel gefolgt von zwei stunden Videodreh mit meiner liebsten Svea, gefolgt von zwei Stunden Videodreh mit dem rbb, machten sich Halsschmerzen bemerkbar und ich hörte nicht mehr auf zu niesen. Ich verbrachte den Tag mit Ingwertee, Meister Yoda und einigen Litern Immun-Booster-Smoothie im Bett, doch aufhalten konnte ich die Erkältung leider trotzdem nicht.

Was kommt jetzt?

Der September endet sozusagen mit dem Halbmarathon in Köln. Und dann freue ich mich auf einen Oktober, in dem ich mir wieder mehr Zeit für mich nehmen werde und mich besser strukturieren werde. Ich freue ich schon auf einen neuen sportlichen Fokus, nachdem in den letzten 10 Wochen das einzige Thema die Herausforderung des Halbmarathons war. Aber auch freue ich mich auf eine Menge neuer Blogartikel, die sich nicht mehr nur um den Halbmarathon drehen 🙂 Einiges ist schon vorbereitet, anderes möchte noch geschrieben werden – aber freu dich auf abwechslungsreiche Artikel rund um Muay Thai, Frauen und Fitness und was mir sonst noch in den Kopf gelangt!

Hast du Themenwünsche auf dem Laufvernarrt-Blog? Gibt es Fragen, die du mir schon immer stellen wolltest? Dann hast du jetzt die Chance, dein Thema auf meinen Blog zu befördern. Erzähl mir, was dich brennend interessiert oder wozu du gerne meine Meinung und Recherche lesen würdest – ich versuche, so viele eurer Wunschthemen wie möglich aufzugreifen!

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3 thoughts on “Monatsrückblick September – Neuanfänge & Stolpersteine

  1. Hi Paula,

    ich habe mit Spannung die Entwicklung im September verfolgt und freue mich immer über Artikel und Postings von Dir.
    Viele Sachen, die Du ansprichst bestätigen mich und oft ist auch neues Wissen dabei.

    Zunächst hoffe Ich, daß Du heute in Köln beim Lauf für Dich erfolgreich bist.

    Ich selbst versuche immer „bei mir“ zu bleiben und den Focus nicht zu verlieren. Mich strukturieren und die Gefühle anderer nicht als meine eigenen zu nehmen. Das sind bei mir immer wieder wichtige Punkte. Das Chaos braucht eine Gewisse Ordnung und auch die Ruhephasen sind so wichtig.

    Deswegen ist alles was in diese Richtung geht so hilf-, lehrreich und unterstützend (für mich).

    Ich freue mich schon auf mehr Input!

    Weiter so 😉

    LG Uschi P.

  2. Wie cool ist das bitte, ein TV Dreh für Pro7 & Sat1 – Mega! Das interessiert mich zum Beispiel brennend 🙂

    Ich habe aktuell auch eine sehr trainingsintensivve Zeit und merke, dass mein Körper eine Pause braucht. Die bekommt er auch, nächste Woche ist Deload angesetzt. Muss auch mal sein 🙂

    Liebste Grüße

    1. Danke liebe Stef! Ja das war wirklich spannend, ich werde darüber nochmal näher berichten, wenn es online geht 🙂
      Erhol dich gut <3

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