Warum die Vorweihnachtszeit die perfekte Gelegenheit ist, in deinem Training durchzustarten

Gehörst du zu den Menschen, die in der Vorweihnachtszeit ihre Motivation für Sport, Ernährung und Training etwas schleifen lassen? Hier findest du 10 Gründe, warum du dir die Vorweihnachtszeit als optimalen Trainingszeitpunkt nicht entgehen lassen solltest!!

Gehörst du zu den Menschen, die in der Vorweihnachtszeit ihre Motivation für Sport, Bewegung und Training etwas schleifen lassen? Denkst du ebenfalls, dass es sich nicht mehr lohnt, in der Vorweihnachtszeit zu trainieren?

„Bis Weihnachten gönne ich mir noch etwas, im neuen Jahr gibt es dann eine Diät“

„Jetzt noch etwas zu ändern, ist doch viel zu aufwendig bei all den Weihnachtsleckereien und Feiertagen.“

„Jetzt noch etwas zu ändern lohnt sich sowieso nicht, weil ich an Weihnachten und beim Glühweihntrinken sowieso nicht diszipliniert bin.“

So und anders argumentieren Menschen, die eine Ausrede brauchen, warum sie im Winter nur halbherzig trainieren und sich schlecht ernähren. Dabei ist der Winter, besonders die Vorweihnachtszeit so eine großartige Gelegenheit, mit dem Training richtig durchzustarten und neue Levels zu erklimmen!
Glaubst du nicht? Dann lass dich überzeugen. Ich liefere dir heute zehn schlagende Argumente, warum die Vorweihnachtszeit der perfekte Zeitpunkt ist.

Gehörst du zu den Menschen, die in der Vorweihnachtszeit ihre Motivation für Sport, Ernährung und Training etwas schleifen lassen? Hier findest du 10 Gründe, warum du dir die Vorweihnachtszeit als optimalen Trainingszeitpunkt nicht entgehen lassen solltest!!

10 Gründe, warum die Vorweihnachtszeit die perfekte Gelegenheit ist, in deinem Training durchzustarten

  1. Muskeln wärmen

    Je höher dein Muskelanteil ist, desto weniger wirst du im Winter frieren. Dazu kommt die erhöhte Stoffwechselrate und der Nachbrenneffekt nach schwerem Krafttraining und HiiT.
    Früher war ich eine richtige Frostbeule im Winter, doch seit ich regelmässig Krafttraining betreibe und mich den eisigen Temperaturen beim Laufen aussetze, muss ich mir über Frieren viel weniger Gedanken machen.
    Kleiner Tipp: Kohlenhydrathe und Proteine haben den höchsten thermischen Effekt, das heißt, dass du mit proteinreichen und kohlenhydratreichen Lebensmitteln deinen Körper am besten bei der Wärmeproduktion unterstützt. Den Unterschied spüre ich am stärksten im Winter – deshalb empfehle ich dir, besonders bei deiner Mahlzeit nach dem Training auf eine hohe Zufuhr von Kohlenhydraten und Proteinen zu achten. Andernfalls wirst du nämlich ganz genau dann anfangen zu frieren.

  2. Routine bis zum neuen Jahr

    Gewohnheiten brauchen durchschnittlich 30-66 Tage, um sich zu etablieren. Also warum bis zum neuen Jahr warten, wenn du jetzt in der Vorweihnachtszeit schonmal die perfekte Basis für deine guten Vorsätze bilden kannst? Beginne langsam, Woche für Woche, deine zielverhindernden Verhaltensweisen und Gedanken auszumerzen. So ist die Erfolgschance wesentlich höher, als wenn du am 01.01.2018 alles auf einmal verändern musst und dir all deine Rituale und Gewohnheiten fehlen. Glaube mir, das ist der langfristigere Weg.

  3. „Summerbodys are earned in winter“

    Ein immer wiederkehrendes Phänomen: Anfang April, die ersten Sonnenstrahlen machen sich breit und – so eine Überraschung! – der Sommer steht vor der Tür. Längst nicht bikinireif? Kein Problem! Mach doch einfach eine schnelle Hungerkur, gehe drei Mal laufen und ärgere dich dann, dass das alles sowieso nicht funktioniert und du dich auch diesen Sommer nicht im Bikini zeigen magst.
    Dabei wird häufig vergessen, dass ein fitter, durchtrainierter Körper wesentlich mehr Zeit benötigt als nur ein paar Wochen im Frühling. Erst Recht, wenn du erstmal deine Rückschritte aus dem Winter ausgleichen musst und keinen Bock auf Hungern hast. Verabschiede dich von dem Gedanken, ganz schnell eine ‚Bikinifigur‘ zu erreichen und setze künftig deinen Fokus auf kontinuierlichen Fortschritt und eine langfristige Veränderung deiner Lebensgewohnheiten sowie deines Körpers.
    Gehörst du zu den Menschen, die in der Vorweihnachtszeit ihre Motivation für Sport, Ernährung und Training etwas schleifen lassen? Hier findest du 10 Gründe, warum du dir die Vorweihnachtszeit als optimalen Trainingszeitpunkt nicht entgehen lassen solltest!!

  4. Kein Grund für Weihnachtsfrust

    Fünf Kilo zugenommen über Weihnachten? Ich bin mir sicher, dass daran nicht nur die drei Weihnachtstage oder der eine Punsch am Wochenende Schuld sind. Häufig ruhen sich Menschen in der Vorweihnachtszeit daraus auf, sich etwas ‚gönnen‘ zu wollen. Aus einem Punsch werden zwei und aus zwei werden acht… genauso mit dem Lebkuchen oder Weihnachtsstollen, weil „es ja sowieso egal ist“. 
    Eine simple Änderung in deinem Mindset kann Wunder bewirken und den Weihnachtsfrust Vergangenheit angehören lassen. Wenn du während der Vorweihnachtszeit mit dem Training durchstartest, verbrennst du nicht nur mehr, sondern hast wahrscheinlich auch mehr Lust, dich gesund zu ernähren. Dann machen die drei Weihnachtstage auch keinen großen Unterschied mehr und können vielleicht sogar als Regenerations- und Ladetage umso mehr genossen werden.

  5. Sport hilft gegen Winterdepressionen

    Keine Lust, keine Motivation, nass, dunkel, kalt – so geht es vielen Menschen im Winter. Nicht wenige Menschen essen vermehrt Süßes, um Dopamin auszuschütten. Dieser Neurotransmitter sorgt nämlich dafür, dass das Belohnungszentrum in unserem Hirn aktiviert wird.
    Aber weißt du was? Beim Sport werden genau die gleichen Stoffe produziert, Endorphine und Endocannabinoide ausgeschüttet, die zu besserer Laune beitragen. Und jedes Mal, wenn du dein Training durchziehst oder eine gesunde Mahlzeit isst, bekommst du ebenfalls deine Ladung Dopamin. Auch wenn der Schweinehund dieser Tage sein Bestes tut, dich vom Fortschritt abzuhalten, überwinde dich und komm aus der Abwärtsspirale heraus!

  6. Wohlfühlfaktor

    Setzt du im Winter heiße Schokolade, süßen Lebkuchen und deftigen Braten mit Wohlfühlen und Wärme gleich? Nicht selten spielen auch Kindheitserinnerungen und Gewohnheiten eine große Rolle, besonders bei emotionalen Essern. Doch: Wohlfühlen geht auch anders. Abgesehen davon, dass es immer zu mehr Wohlbefinden führt, etwas für deinen Körper zu tun, solltest du versuchen, ’smartere‘ Alternativen zu den zucker- und fetthaltigen Winterklassikern zu finden. So kannst du zum Beispiel statt einer heißen Schokolade mit viel Zucker und Sahne dir einen wärmenden Proteindrink aus deinem Lieblingsprotein, etwas hochwertigem Kakao, Pflanzenmilch und Banane oder Süße deiner Wahl schlürfen. Du findest weitere Ideen in meinem Ebook zur 8-Wochen Ernährungsumstellung.
    Übrigens: Die Lust auf Süßes kann auch aus einem Mangel an körperlicher Zuwendung resultieren – also öfter mal kuscheln statt naschen!
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  7. Höherer Energiebedarf

    Wir tun heute mal so, als könnten wir unseren Körper und das, was er tut, komplett berechnen.
    Um ein Kilo Fett aufzubauen, brauchst du etwa 7000 kcal Überschuss. Stell dir vor, du machst normalerweise 4-5 Stunden Sport die Woche und verbrauchst ca. 500 kcal/Std. Das sind schon 2000-2500kcal pro Woche, die du unbedenklich mehr essen kannst als normal. Dazu kommt die erhöhte Stoffwechselrate – pro Kilogramm Muskelmasse sind das circa 50kcal/Tag, also nochmal 350kcal/Woche und der Nachbrenneffekt bei schwerem Krafttraining, der etwa zusätzlich 10% des Verbrauchs während des Trainings beträgt.
    Zum Vergleich: ein Stück Lebkuchen schlägt schon mit etwa 100 kcal zu Buche und ein Becher Punsch bringt 200-400 kcal auf die Waage. Wenn du nun also im Winter dein Training vernachlässigst UND dich allen Weihnachtsleckereien hingibst, ist die Gewichtszunahme schnell passiert. Andersrum – wenn du jetzt mit dem Training beginnst, sorgen kleine Ausnahmen nicht für großen Frust.

  8. Mehr Energie und Motivation durch Sport in der Vorweihnachtszeit.

    Sport versorgt dich mit Energie, wenn du ihn richtig machst. Er stärkt deine Psyche und verbessert die Sauerstoffzufuhr in deinem Hirn. Das klingt doch vielversprechend für die dunkle Winterzeit und die stressige Phase vor Weihnachten, oder?

  9. Stressabbau.

    Sport ist einer der effektivsten Wege, Stress abzubauen. Das kann dir auch während der Vorweihnachtszeit zu Gute kommen. Zwischen Einkaufsstress, Geschenke verpacken, Weihnachtsfeiern und co. kannst du mit dem Sport eine kleine Oase für dich selbst schaffen. Du wirst Stress los, fühlst dich entspannter und gelassener und wirst produktiver. Klingt für mich ziemlich überzeugend!

  10. Verzicht? Nein, Danke!

    Es geht nicht darum, mit dem fitten Lifestyle einen Lebensstil des Verzichts auszuüben. Im Gegenteil: finde deinen Weg, wie du auch im Winter zufrieden mit dir sein kannst und dranbleiben kannst. Niemand muss 100% definiert und diszipliniert durch Winter kommen. Aber völliges Gehenlassen legt dir nur zusätzliche Steine in den Weg. Ich persönlich halte eine gesunde Mitte für den Weg: Wenn du zB in 80-90% der Fälle auf gesunde Ernährung achtest und dein Training ausführst, kannst du in den anderen 10-20% auch problemlos eine Tasse Punsch mit deinen Liebsten trinken, ohne dass es sofort deinen Fortschritt sabotiert.

Strive for Progress not Perfection! 

Wie stehst du den Winter durch? Was sind deine Motivations-Hacks für die kalten, nassen Tage? 🙂

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8 thoughts on “Warum die Vorweihnachtszeit die perfekte Gelegenheit ist, in deinem Training durchzustarten

  1. Wow, ein echt toller und motivierender Beitrag! Deine Argumente und Erklärungen sind sehr überzeugend 🙂
    Ich hoffe du kannst auch wieder Schritt für Schritt durchstarten <3

  2. Ein sehr schöner Beitrag, der mir aus der Seele spricht!
    Ich habe (nachdem ich über einen Monat verletzungsbedingt aussetzen musste und dadurch und kleinen Frust-Naschereien unzufrieden und etwas träge geworden bin) mein Winter-Training wieder sehr motiviert aufgenommen und freue mich schon wieder über die ersten Fortschritte in Richtung der alten Form.

    Mein ultimativer Motivations-Trick ist eigentlich folgender: Ich denke nicht nach, ich handle. Egal, ob es draußen kalt, nass und regnerisch ist – ich gehe laufen! Egal, ob ich mich jetzt erst umständlich fertigmachen und zum Fitness-Studio gehen muss – ich mache Krafttraining! Das ist genau der Punkt mit der Gewohnheit: Irgendwann denkt man nicht mehr zehn Mal darüber nach, ob man nun trainieren geht oder nicht – man tut es einfach. Und danach wird man mit einem tollen Gefühl dafür belohnt. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  3. Hey Paula,
    super Artikel, verständlich geschrieben und sehr motivierend! Wenn ich daran zurückdenke, wie ich noch vor 1-2 Jahren darüber gedacht habe, bin ich heute bloß froh, dass ich jetzt einen fitteren Lebensstil führe. Du hast recht: man fühlt sich einfach tausendmal besser. In diesem Sinne: mach weiter so! Bin gespannt, was du noch so schreibst! 😉
    Liebe Grüße,
    Lotta

  4. Hallo Paula!
    Toller Artikel! Ich muss gestehen, dass ich mich in dieser Zeit auch leichter vom Schweinehund verleiten lasse, aber jetzt gerade überwiegen deine Argumente =) Besonders der Teil mit dem Frieren, darüber hab ich noch nie nachgedacht, macht aber absolut Sinn =)
    Weiter so und eine schöne Weihnachtszeit!
    Laura

    1. Danke liebe Laura! Das ist doch super, am besten schreibst du dir die überzeugendsten Argumente auf und schaust sie dir an, wenn der Schweinehund mal wieder anklopft 😉 Dir ebenfalls eine schöne Weihnachtszeit, bis bald!

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