Glaubenssätze über Ernährung erkennen & verändern

Kennst du deine Glaubenssätze über Ernährung und über deinen Umgang mit dir selbst? Vielleicht hast du schon ein paar mal versucht, deine Ernährung umzustellen oder eine Diät zu machen, aber "das klappt sowieso nicht". Hier findest du Hilfe, wie du deine Glaubenssätze erkennst und veränderst!

Kennst du deine Glaubenssätze über Ernährung? Deine Glaubenssätze über deinen Umgang mit dir selbst? Vielleicht hast du schon ein paar mal versucht, deine Ernährung umzustellen oder eine Diät zu machen. Und vielleicht endete das in einem Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. „Das klappt sowieso nicht“, sagt dein Unterbewusstsein vielleicht. „Ich habe sowieso eine schlechte Genetik“ oder gar „Gesunde Ernährung ist überhaupt nicht so wichtig.“

Jeder Mensch verfolgt bestimmte Glaubenssätze. Einige bewusst und einige eher unterbewusst. Wer zum Beispiel den Glaubenssatz verfolgt „Das klappt sowieso nicht“, fährt immerzu wie mit angezogener Handbremse. Glaubenssätze beeinflussen Psyche und Körper. Durch das stetige Wiederholen eines Glaubenssatzes gelangen die Worte in dein Unterbewusstsein und manifestieren sich dort. So wird das Gesagte zu einem Selbstläufer oder eben bei negativen Glaubenssätzen zu einem Gegen-die-Wand-Läufer.

Ich möchte heute mit dir in die Welt des Unterbewusstseins eintauchen und dir erklären, was das Ganze mit deiner Ernährung zu tun hat. Nicht umsonst ist das Thema Glaubenssätze in meinem Konzept zur dauerhaften und ganzheitlichen Ernährungsumstellung ein ziemlich großes und bedeutsames.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Glaubenssätze sind und welchen Zweck sie erfüllen.
  • Die Auswirkungen negativer Glaubenssätze auf dein Leben und deine Ernährung.
  • Glaubenssätze und Ernährung – was sie miteinander zu tun haben und wie du die Macht des Unterbewusstseins für dich nutzt.
  • Wie du deine Glaubenssätze herausfindest und veränderst.

Kennst du deine Glaubenssätze über Ernährung und über deinen Umgang mit dir selbst? Vielleicht hast du schon ein paar mal versucht, deine Ernährung umzustellen oder eine Diät zu machen, aber "das klappt sowieso nicht". Hier findest du Hilfe, wie du deine Glaubenssätze erkennst und veränderst!

Was sind Glaubenssätze und welchen Zweck erfüllen sie?

Glaubenssätze sind persönliche Wahrheiten, die dein Denken, Handeln und Fühlen beeinflussen. Sie stellen Meinungen und Überzeugungen über uns selbst und die Welt dar und sind somit eine Art unterbewusste Lebensregeln. Glaubenssätze entstehen durch frühere Erfahrungen, Prägungen und das Umfeld, in dem wir uns befinden.

Glaubenssätze erfüllen einen simplen Zweck: Sie machen die Welt für das Unterbewusstsein einfacher und überschaubar. Das kannst du für dich nutzen, wenn du positive Glaubenssätze hast, die deine Ernährung, dein Verhaltung und deine Einstellung dir selbst und der Welt gegenüber zu einem Selbstläufer werden lassen. Das Ganze wendet sich allerdings gegen dich, wenn du dich zahlreichen negativen Glaubenssätzen hingibst. 

Die Auswirkungen negativer Glaubenssätze

Negative Glaubenssätze führen langfristig zu Depressionen, Erfolglosigkeit, Stress und anderen Problemen. Dein Unterbewusstsein versucht stets, es dir recht zu machen. Das bedeutet, wenn du dein Leben lang davon überzeugt bist, dick zu sein, wird dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass du dick bist. Genauso wie wenn du davon überzeugt bist, deine Ernährungsumstellung sowieso nicht zu durchzuziehen.

Glaubenssätze und Ernährung

Kennst du deine Glaubenssätze über Ernährung und über deinen Umgang mit dir selbst? Vielleicht hast du schon ein paar mal versucht, deine Ernährung umzustellen oder eine Diät zu machen, aber "das klappt sowieso nicht". Hier findest du Hilfe, wie du deine Glaubenssätze erkennst und veränderst!

Deine Glaubenssätze entscheiden über den Verlauf deiner Ernährungsumstellung. Entweder helfen sie dir dranzubleiben oder aber sie sabotieren deinen Erfolg.

Ich möchte dir ein paar typische negative Glaubenssätze zu Ernährung, Gesundheit und Selbstwahrnehmung vorstellen. Nimm dir Zeit, diese Liste durchzugehen. Sobald du bei einem Glaubenssatz reagierst und das Gefühl hast, dich wiederzuerkennen, notiere ihn dir gern.

      • Ich bin dick.
      • Ich bin ein Opfer der Ungerechtigkeit.
      • Das klappt sowieso nicht.
      • Ich bin ein Versager.
      • Ich bin faul.
      • Ich bin hässlich.
      • Das muss ich mir erst verdienen.
      • Ich bin nicht mutig genug.
      • Ich bin nicht normal.
      • Es darf mir nicht gut gehen.
      • Ich bin nicht wichtig.
      • Ich bin nichts wert.
      • Ich bin schwach.
      • Ich brauche keine Hilfe von anderen.
      • Ich darf mich nicht entspannen.
      • Ich darf mir nur etwas gönnen, wenn…
      • Ich habe keine Zeit.
      • Ich muss es jedem Recht machen.
      • Andere sind wichtiger als ich.
      • Ich nehme nur etwas für mich in Anspruch, wenn…
      • Ich habe es zwar geschafft, aber ich habe es nicht perfekt gemacht.
      • Ich muss…
      • Ich muss etwas beweisen.
      • Ich darf nie mit mir zufrieden sein. 
      • XY macht dick.
      • Ich bin dick, weil…
      • Ich habe Heißhunger, weil…
      • Ich schaffe es sowieso nicht.
      • XY macht unglücklich und krank.
      • Ganz oder gar nicht.
      • Ich gönne mir XY.
      • XY ist eine Belohnung.
      • Ich kann nur abnehmen, wenn….
      • Gesund zu essen ist anstrengend und macht keinen Spaß.
      • Gesund zu essen bedeutet Verzicht. 
      • Ich kann nicht abnehmen, mein Dicksein liegt in den Genen.
      • Ich kann mich nicht gesund ernähren, weil meine Familie dort nicht mitmacht. 
      • Ich kann nicht kochen, deswegen kann ich mich nicht gut ernähren. 
      • Ich muss Schokolade nur ansehen und werde schon dick. 
      • Mein Körper ist mir nicht wichtig, der funktioniert auch ohne viel Aufwand.
      • Es ist egoistisch, sich um gesunde Ernährung zu kümmern, wenn so viele Menschen auf der Erde Hunger leiden.
      • Ich habe zu viel Stress, um mich auch noch um meine Ernährung zu kümmern.

In sechs Schritten hinderliche Glaubenssätze erkennen und verändern

Okey, Paula, denkst du jetzt vielleicht, Ich weiß jetzt, dass negative Glaubenssätze uncool sind und positive der Shit. Aber wie finde ich nun meine Glaubenssätze heraus?? Und wie verändere ich sie zu etwas Positivem? 

Ich lass dich nicht mehr lang zappeln. Ein paar deiner Glaubenssätze hast du vielleicht schon in der Liste oben wiedergefunden. Ich bin mir sicher, dass du aber noch ein paar mehr Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein versteckst.

Lass uns loslegen. Schritt für Schritt. Gemeinsam finden wir noch mehr.

  1. Wirf einen Blick auf deine Ziele. Wenn du gar keine Ziele oder Wünsche im Leben hast, dann wäre nun die optimale Gelegenheit, dich damit näher auseinanderzusetzen. Wenn du bereits Ziele hast, kannst du direkt loslegen und dir die nachfolgenden Fragen stellen und ganz ehrlich beantworten.
    • Was hindert mich, diese Ziele zu erreichen?
    • Warum ist das so?
    • Welche Bedeutung hat das für mich?
    • Habe ich die Fähigkeiten, mein Ziel zu erreichen?
    • Verdiene ich es, mein Ziel zu erreichen?
  2. Schreibe die Glaubenssätze, die dir beim Durchgehen der Fragen begegnen auf und mache sie dir so bewusst.
  3. Nun nimm dir Zeit, diese Glaubenssätze erneut zu hinterfragen. Wir legen nun den Grundstein für die Änderung deiner Glaubenssätze und stellen sie auf den Prüfstand.
      • In welchen Situationen schränkt dich dieser Glaubenssatz ein?
      • Willst du diesen Glaubensatz gerne weiter glauben?
      • Ist dein Glaubenssatz wirklich wahr?
      • Woher weißt du, dass der Glaubenssatz wahr ist?
      • Gilt der Glaubenssatz in allen Fällen und wirklich immer so?
      • Was wäre, wenn genau das Gegenteil wahr wäre und der Glaubenssatz unwahr wäre?
      • Welche Beweise für diese Unwahrheit kennst du?
      • Gibt es Menschen, die in der gleichen Situation andere Glaubenssätze haben und haben sie damit mehr Erfolg?
  4. Ersetze deine Glaubenssätze durch positive Affirmationen. Das ist am Anfang schwierig, aber auf jeden Fall der optimale Weg, um die alten Glaubenssätze, die du nun auflösen willst, zu überschreiben.
  5. Beachte bei den neuen Affirmationen folgende Punkte:
    • Sie sind positiv formuliert und beinhalten demnach keine Verneinung.
    • Sie sind in der Gegenwart formuliert.
    • Sie sind so konkret wie möglich.
  6. Wiederhole deine neuen Affirmationen täglich, um sie zu verinnerlichen.

Welche Glaubenssätze hast du bei dir erkennen können? Durch welche Affirmationen wirst du sie in Zukunft ersetzen?

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