Wenn alles zu viel wird – 23 Tipps zur Selbsthilfe bei Erschöpfung

Schluss mit Erschöpfung und Überforderung! Das Gefühl, dass alles zu viel wird, ist menschlich. Kennst du das? Hier findest du Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit viel Stress, Depressionen oder Hochsensibilität.

Du kennst das bestimmt. Wenn es kommt, kommt alles auf einmal. Du fühlst dich erschöpft, dir wird alles zu viel. Es wird schwer, einen kühlen Kopf zu behalten und dich zu fokussieren. Doch genau für solche Phasen in deinem Leben, in denen dir alles zu viel wird, habe ich ein paar Tipps für dich gesammelt.

Schluss mit Erschöpfung und Überforderung! Das Gefühl, dass alles zu viel wird, ist menschlich. Kennst du das? Hier findest du Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit viel Stress, Depressionen oder Hochsensibilität.

Alles zu viel – warum bin ich so erschöpft?

Vielleicht hast du gerade mit einer depressiven Verstimmung zu kämpfen. Vielleicht bist du hochsensibel. Aber vielleicht reagierst du auch einfach nur komplett menschlich auf die immer steigenden Reize in unserem Leben. Das Gefühl, dass alles zu viel wird, ist menschlich. Besonders in einer Welt, in der „höher, schneller, weiter“ regiert und wir den Bezug zu uns selbst verlieren, können uns solche Gefühle der Erschöpfung und Überforderung immer wieder übermannen. Es ist egal, ob es der letzte Supermarktbesuch war, der in dir die Erschöpfung und das Gefühl „alles-wird-zu-viel“ auslöst oder ob du tatsächlich gerade fünf verschiedene riesige Baustellen in deinem Leben hast. Fakt ist: Dein Gefühl ist da und du möchtest es lösen. Und ich liefere dir eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Alles zu viel – 23 Tipps zur Selbsthilfe

Aber was also kannst du tun, wenn alles zu viel wird? Wenn du das Gefühl hast, deinem Leben nicht mehr gerecht zu werden und dich selbst nicht mehr zu spüren? Was tun, wenn die Überforderung und Erschöpfung zuschlägt und du nicht mehr weiter weißt?

In den letzten Jahren voller Depressionen, Hochsensibilität, hohen Ansprüchen an mich selbst und Perfektionismus konnte ich eine Menge Erfahrungen sammeln. Ich habe mich durch Therapien geschlagen, Ausbildungen gemacht und letztlich gelernt, damit umzugehen, wenn alles zu viel wird. Heute wird es Zeit, es an dich weiterzugeben. Damit auch du der Erschöpfung und Überforderung den Kampf ansagen kannst.

Schluss mit Erschöpfung und Überforderung! Das Gefühl, dass alles zu viel wird, ist menschlich. Kennst du das? Hier findest du Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit viel Stress, Depressionen oder Hochsensibilität.

Alles zu viel – das kannst du tun

  1. Geh‘ raus in den Wald.

    Wenn alles zu viel wird, kann Natur Wunder wirken. Die Natur entschleunigt. Nichts in der Natur muss sich so beeilen wie wir in unseren modernen Welt. Und trotzdem ist die Natur auf ihre Art und Weise perfekt und immer im Wandel.

  2. Akzeptiere die Situation.

    Du kannst deine Situation nur ändern, wenn du sie erstmal akzeptierst. Indem du leugnest, dass dir alles zu viel wird, wirst du dein Problem nicht lösen können. Du sollst deinen Zustand nicht mögen oder lieben. Nur akzeptieren. Nimm hin, dass du erschöpft und überfordert bist und kämpfe nicht noch weiter gegenan.

  3. Entwickle Verständnis für dich selbst.

    Setze dir als Ziel, dich selbst zu verstehen und habe Verständnis für dich, wenn dir alles zu viel wird. Es ist okay. Überlege dir, wie du mit einem Freund oder einer Freundin in dieser Situation umgehen würdest. Sei genauso freundlich zu dir selbst.

  4. Geh‘ früh ins Bett.

    Schlaf ist heilsam, wenn alles zu viel wird. Im Schlaf tankst du Energie, verarbeitest Ereignisse und gewinnst an Kraft. Es ist nicht wahr, wenn du dir einredest, dass du mehr schaffen würdest, wenn du weniger schläfst. Tatsächlich ist ein ausgeruhter Körper und Geist zu so viel mehr in der Lage als ein erschöpfter.

  5. Atme.

    Wenn dir alles zu viel wird, neigst du wahrscheinlich dazu, flacher zu atmen und dich mehr unter Druck zu setzen. Bewusstes Atmen wirkt auf alle Ebenen deines Körpers und Geists, entspannt dich und gibt dir Energie.

  6. Erlaube dir zu versagen.

    Aus Fehler lernen wir. Auch oder besonders, wenn alles zu viel wird, hast du die Chance, aus Fehlern zu lernen. Verabschiede dich davon, alles perfekt machen zu wollen und nimm hin, dass du versagst.

  7. Weine.

    Weinen ist so natürlich und so heilsam. Lass ein paar Tränen zu, wenn dir alles zu viel ist und du das Bedürfnis hast, zu weinen. Jeder Mensch kann und darf das.

  8. Nimm dich selbst ernst.

    Egal, wie belanglos deine Sorgen und Überforderung gerade auf dich scheinen – nimm dich ernst. Das Gefühl, dass dir alles zu viel wird, ist echt, also nimm es auch ernst und erlaube es dir.

  9. Aber nimm dich selbst nicht zu ernst.

    … und trotzdem verliere nicht das große Ganze aus den Augen und erinnere dich daran, dass du nicht alles bist. Wirf einen Blick in die Sterne und verinnerliche, wie klein und unbedeutend du in dieser riesigen Welt bist.

  10. Keine Vergleiche.

    Hör auf, dich zu vergleichen. Egal, ob irgendjemand anderes mehr Stress erträgt als du, ob deine beste Freundin vermeintlich ein besseres Leben führt als du oder ob jemand stärker und schöner scheint als du. Bleib bei dir und deinem Leben. Keine Vergleiche. Schon gar nicht, wenn alles zu viel wird.

  11. Laufe.

    Wenn alles zu viel wird, hilft eine Runde Laufen oftmals Wunder. Tank frische Luft, lass alles los und frei und genieß den Dopaminrausch.

  12. Weniger Konsum.

    Du kannst dich nicht glücklich kaufen. Du kannst dich nicht glücklich konsumieren. Besonders, wenn dir alles zu viel wird, empfehle ich dir, Reize zu reduzieren und noch weniger zu konsumieren. Vermeide unnötiges Shopping oder stundenlanges Surfen.

  13. Du bist nicht allein.

    Mach dir bewusst, dass du nicht allein mit deinen Gefühlen und deiner Erschöpfung bist. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, denen genauso alles zu viel wird wie dir. Es ist okay.

  14. Schaffe Raum für Ruhe.

    Lies ein Buch, meditiere, schaue einen guten Film oder schaffe anderweitig Ruhe, wenn dir alles zu viel wird. Nimm dir bewusst Auszeiten und plane Zeit dafür ein!

  15. Halte dich an Routinen fest.

    Routinen sind Energiesparen für dein Gehirn und laufen von selbst ab. Wenn dir alles zu viel wird, kannst du dir Routinen zu Nutze machen und dich daran festhalten. Sie geben dir Struktur und Halt und wirken der Erschöpfung entgegen. Etabliere gesunde Morgenroutinen, Abendroutinen und Abläufe vor und nach der Arbeit. Je mehr an deinem Tag routiniert abläuft, umso weniger Arbeit hat dein Gehirn.

  16. Zelebriere Dankbarkeit.

    Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Das empfehle ich dir sowieso, aber besonders, wenn dir alles zu viel wird. Schreibe täglich mindestens drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Das fällt am Anfang schwer, wird aber immer leichter und zeigt dir jedes Mal wieder, dass es Dinge gibt, die gut sind in deinem Leben.

  17. Denke positiv.

    Positiv denken ist am Anfang schwierig, langfristig aber eine der wertvollsten Investitionen in deine Gesundheit und Zufriedenheit. Versuche auch in schwierigen Situationen den Fokus auf die Erkenntnisse, Learnings und positiven Dinge in diesen Zeiten zu lenken.

  18. Verbringe Zeit mit Tieren.

    Zeit mit Tieren ist heilsam und wertvoll. Tiere sind. Es ist ihnen egal, was sie leisten und wie viel passiert. Sie sind beständig und wollen Routinen. Diese Ruhe färbt sich auch auf dich ab, wenn dir alles zu viel wird. Außerdem dämpft das Streicheln von Tieren die Produktion von Stresshormonen.

  19. Minimalismus.

    Minimalismus im Besitz. Minimalismus in der Arbeit, im Leben, im Training und in der Ernährung. Minimalismus kann in jedem Lebensbereich eine unheimliche Entlastung schaffen. Viel hilft nicht unbedingt viel. Besonders, wenn dir alles zu viel wird, macht es Sinn, zu reduzieren.

  20. Priorisiere.

    Setze den Fokus auf das Wesentliche. Unser Gehirn kann sich maximal auf fünf bis sieben Punkte/Aufgaben gleichzeitig fokussieren. Alles weitere verliert an Wichtigkeit. Entschiede bewusst, welche Punkte gerade die allerwichtigsten in deinem Leben sind und priorisiere diese.

  21. Mach‘ einen Digital Detox.

    Wenn dir sowieso schon alles zu viel wird, dann sind Social Media und co. bloß unnötige zusätzliche Stressigen. Reduziere unnötiges Scrollen über Instagram und Facebook. Nimm dir stattdessen ein Buch zur Hand, lies bereichernde und inspirierende Blogs oder gehe raus!

  22. Nähre Körper und Geist.

    Gesunde Ernährung für Körper und Geist wird umso wichtiger, wenn dir alles zu viel ist. Iss viel Grünzeug, langkettige Kohlenhydrate und setze auf Dinge, die dir schmecken. Vermeide energieraubende Lebensmittel wie Unmengen Kaffee, Zucker und Weißmehl.

  23. Nicht versuchen – Machen!

    Versuchen ist das Gegenteil von sein. Höre auf zu versuchen und mach.

Schluss mit Erschöpfung und Überforderung! Das Gefühl, dass alles zu viel wird, ist menschlich. Kennst du das? Hier findest du Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit viel Stress, Depressionen oder Hochsensibilität.

Was tust du, wenn dir alles zu viel wird? Welchen dieser Tipps wendest du selbst an? Welchen wirst du in Zukunft ausprobieren? Teile es mir gerne in einem Kommentar mit!

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