11 Ernährungsmythen aufgedeckt – Was du wirklich über Ernährung glauben kannst.

Hast du manchmal das Gefühl, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr im ganzen Ernährungsthema? Kein Wunder, bei der Masse an Mythen, die es rund um gesunde Ernährung und Abnehmen gibt. Heute decke ich 11 Mythen auf, denen du nicht vertrauen solltest.

Hast du manchmal das Gefühl, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr im ganzen Ernährungsthema? Ich kenne das zu gut. Bevor ich selbst Ernährungsberaterin wurde und mich immer intensiver mit der gesamten Materie auseinandergesetzt habe, glaubte ich auch vielen Mythen rund um Ernährung und wusste nicht recht, was „wahr“ sei. Doch heute möchte ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und dir 11 Wahrheiten über Ernährung liefern, auf die du mit Sicherheit vertrauen kannst.

Hast du manchmal das Gefühl, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr im ganzen Ernährungsthema? Kein Wunder, bei der Masse an Mythen, die es rund um gesunde Ernährung und Abnehmen gibt. Heute decke ich 11 Mythen auf, denen du nicht vertrauen solltest.

  1. Es gibt nicht die eine beste Ernährungsweise für alle.

    Es gibt Ernährungsrichtlinien, die für viele Menschen funktionieren. Dazu gehören zum Beispiel eine gewisse Menge Gemüse und Obst zu essen, möglichst unverarbeitete und regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen und ein Gespür für Hunger und Sättigung zu entwickeln. Aber ob du eher vegan, vegetarisch, lowcarb, paleo oder komplett anders essen willst, das musst du einerseits ethisch, aber auch gesundheitlich und genetisch betrachten und selbst entscheiden. Wenn du Nudeln liebst, macht lowcarb vermutlich wenig Sinn. Wenn du fructoseintolerant bist, wirst du Schwierigkeiten mit einer rohveganen Ernährung haben. Finde deinen Weg und lerne deine Bedürfnisse kennen.
    Übrigens: natürlich ist eine Ernährungsumstellung immer mit dem Verlassen deiner Komfortzone verbunden. Das bedeutet nicht, dass dieses oder jenes Ernährungskonzept automatisch nicht für dich funktioniert. Aber wenn du es über einen gewissen Zeitraum (4-8 Wochen) ausprobiert hast und dich damit nicht wohlfühlst, macht es Sinn, etwas zu verändern oder anzupassen.

  2. Es existieren keine „Abnehm-Lebensmittel“ oder Lebensmittel, die dich schlank zaubern.

    Durch den Genuss bestimmter Lebensmittel wirst du niemals Gewicht verlieren, weil es nicht um das Lebensmittel, sondern im Endeffekt um deine gesamte Kalorienzufuhr geht. Natürlich gibt es Lebensmittel, die dein Abnehmvorhaben besser unterstützen als andere: z.B. ballaststoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken und Hülsenfrüchte, weil sie dich lange sättigen oder Gemüse, weil es viele Mikronährstoffe und Wasser bei wenig Kalorien liefert. Dennoch ist der Verzehr von Spargel, Ananas und Grüntee kein Garant für schmelzende Fettpolster.

  3. Du brauchst keinen Detox.

    Deinen Nieren und deine Leber sind permanent damit beschäftigt, zu entgiften und alles auszuscheiden, was dein Körper nicht verwerten kann. Durch Detoxkuren werden weder „Schlacken“ ausgeschieden noch 10 Kilo Körperfett verbrannt. „Detox“ ist wissenschaftlich unhaltbar. Meistens sind solche Kuren vor allem Reduktionskuren für deinen Geldbeutel und starker Stress für deinen gesamten Organismus.

  4. Eiweißshakes, Vitamindrinks oder andere Supplements können deine schlechte Ernährung nicht ausgleichen, sondern maximal ergänzen.

    Lass dir nicht einreden, dass du dich weiterhin so schlecht ernähren kannst wie du willst, wenn du künftig eine Mahlzeit durch einen Eiweißshake oder sonstigen Wunderdrink ersetzt. Natürlich reduziert das Kalorien, aber es gleicht das schlechte Grundgerüst nicht aus, in dem Mikronährstoffe und Vitamine fehlen! Der langfristigere Weg ist definitiv die dauerhafte Ernährungsumstellung auf ein gesundes Grundgerüst.

  5. Gesunde Ernährung muss keine Qual sein.

    Findest du, dass gesunde Mahlzeiten und Lebensmittel per se schlecht schmecken? Das muss nicht sein. Die Zeiten von trockenem Öko-Kuchen sind vorbei! Wenn du dich bisher weitestgehend von Fertigessen und Geschmacksverstärkern ernährt hast, wird es natürlich erstmal eine Umstellung für dich werden. Gib dir Zeit, dein Geschmacksempfinden wird sich anpassen. Sei kreativ, probiere immer wieder neues aus und lerne kochen mit verschiedenen Gewürzen.

  6. Weder Kohlenhydrate noch Fette machen dick.

    Fett macht nicht fett. Du brauchst Fette, um einen reibungslosen Zellstoffwechsel, eine gute Regeneration und ein starkes Immunsystem zu gewährleisten. Außerdem spielen Fette eine zentrale Rolle in deinem Hormonsystem. Kohlenhydrate haben in den letzten Jahren umsonst einen schlechten Ruf erhalten. Mehr rund um Kohlenhydrate und Fette erfährst du in diesem Blogartikel.

  7. Eiweiß ist nicht schlecht für die Nieren.

    Vor einigen Jahren fanden Forscher heraus, dass bei bestehenden Nierenproblemen eine eiweißarme Ernährung von Vorteil ist. Denn eine kranke Niere hat sowieso schon ausreichend mit ihrer Funktion zu kämpfen, dass zusätzlicher Harnstoff, der durch Eiweiße nunmal entsteht, nur eine weitere Belastung darstellt. Daraus wurde geschlossen, Eiweiß sei schädlich und ungesund für die Nieren. Die Wahrheit sieht aber anders aus – in Studien gab es keine Beweise für diese Aussage! Einen sehr guten Artikel zu diesem Thema im Detail findest du übrigens bei Fit Strong Sexy.

  8. Du brauchst kein Eiweißpulver für Muskelaufbau.

    Natürlich ist die Ernährung neben dem Training ein entscheidender Faktor, wenn es um Muskelaufbau geht. Nur durch die Zufuhr von Eiweißpulver bekommst du jedoch keine starken oder dicken Muskeln. Genauso wenig ist Eiweißpulver absolut notwendig für den Muskelaufbau. Eine empfehlenswerte Menge Eiweiß liegt für Sportler bei etwa 1,5-2g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge kannst du normalerweise auch schon durch eine gesunde ausgewogene Ernährung decken. Wenn nicht – bedienst du dich eben an entsprechenden Proteinpulvern oder erhöhst deine Proteinzufuhr über natürliche Proteinquellen. Übrigens – für Muskelaufbau spielt neben den Eiweißen auch die Zufuhr von Kohlenhydraten eine essentielle Rolle! Je mehr Kohlenhydrate du im Aufbau zu dir nimmst, umso weniger Proteine benötigst du.

  9. Gesunde Ernährung bedeutet nicht automatisch abzunehmen.

    Wenn deine gesunde Ernährung weitestgehend aus Nussmus und Datteln besteht, ist sie zwar gesund, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du an Gewicht zunimmst oder zumindest kein Gewicht verlierst, ist relativ hoch. Genauso wenn du zwar gesund isst, aber bei jeder Mahlzeit zwei oder dreimal Nachschlag holst, in Massen gesundem Pflanzenöl brätst und noch ein gesundes Dessert verzehrst. Du verstehst die Richtung? Letztlich geht es nämlich auch beim Abnehmen um die Kalorienzufuhr – wenngleich diese häufig von selbst sinkt, wenn du gesünder isst. Denn gesundes Essen hat zumeist eine geringere Kaloriendichte. Das bedeutet, dass du beim gleichen Nahrungsvolumen weniger Kalorien zu dir nimmst.

  10. Du kannst zu jeder Tageszeit essen, auch Kohlenhydrate und auch wenn du abnehmen willst.

    Nicht die Tageszeit, sondern die Menge, die du isst, ist entscheidend. Natürlich kann intermittierendes Fasten deinen Abnehmerfolg unterstützen. Genauso wie auch Lowcarb am Abend funktionieren kann. Aber auch hier gilt: Es kommt auf die Gesamtzufuhr an. Aus Sicht der Verdauung jedoch macht es durchaus Sinn, einige Stunden vor dem Schlafengehen nichts schweres mehr zu essen und morgens zu warten, bis das erste Hungergefühl einsetzt.

  11. Superfoods ersetzen kein gesundes Grundgerüst in deiner Ernährung.

    Du kannst dich gesund ernähren und Superfoods können ein Teil dieser Ernährung sein. Superfood als Ersatz für ein gesundes Grundgerüst machen jedoch keinen Sinn. Optimiere erst deine Basis, dann pimpe deine Ernährung mit Superfoods und Supplements.

Wie du siehst, gibt es eine ganze Menge Unwahrheiten und Mythen rund um Ernährung, an die viele Menschen glauben und die häufig propagiert werden. Tatsächlich ersetzen aber all sie nicht eine gesunde Ernährungsbasis und einen langfristigen Weg, wenn es um mehr Leistung, ein besseres Wohlbefinden und einen schlanken Körper geht!

Welchen dieser Mythen hast du geglaubt? Und welchen Ernährungsmythos würdest du gerne aufdecken?

Hast du manchmal das Gefühl, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr im ganzen Ernährungsthema? Kein Wunder, bei der Masse an Mythen, die es rund um gesunde Ernährung und Abnehmen gibt. Heute decke ich 11 Mythen auf, denen du nicht vertrauen solltest.

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